Auf den Straßen im Atlas – Oder: Wo sonst gibt es die beste Tajine?

Die Sonnenstrahlen stehlen sich durch die Wolkenwatte am Himmel. Die Straßen quälen sich durch die frostige, mit Schnee verwehte Erde. Unseren Weg säumen Felsen.

Die schneegeschwängerten Wolken im Atlas spielen mit der Sonne.

Die Dörfer sind klein, die Leute kaum auf der Straße, man begegnet hier und da überladenen Heulastern. Pausen, oder das Schlafen im Auto sind frostig. Die Klimaanlage ist ein Segen, aber beim Defender unjustierbar und damit kratzig, trocken und immer viel zu heiß eingestellt. Bis jetzt haben wir kaum frei gestanden, da eine warme Dusche in einem Campingplatz am Abend immer viel verlockender war.

Ein beladener Heulaster – Ein statisches und aerodynamisches Meisterwerk

Ein Höhepunkt auf unserem Weg ist die wohl beste Tajine, die wir in Marokko essen werden. Tajine ist ein Gericht, benannt nach dem Keramiktopf in dem es über Kohlen oder Feuer gekocht wird. Man findet darin wahlweise Hühnchen, Rind-, Ziegen- oder Schaffleisch, oder auch Fisch mit verschiedenen Gemüsestücken, manchmal sogar Rosinen oder Pflaumen. Wenn man einen Stand besucht, lässt man sich die Deckel heben und entscheidet sich für einen der braunen Töpfe mit dem passenden Inhalt. Das Fleisch darin gart mehrere Stunden im Dampf über dem Feuer, ist am Ende unglaublich zart und mit den traditionellen, marokkanischen Gewürzen bis jetzt das beste und absolut empfehlenswertes Geschmackserlebnis der Reise.

Der beste Tajinstand Marokkos – Falls ihr zufällig in Zaouiat Cheikh vorbeischaut 😉

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